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OEE – Overall Equipment Effectiveness

Ansprechpartner

Björn Müller
Tel.: +49 5031 17664-26
E-Mail: bjoern.mueller@onoff-group.de

Der Begriff »Overall Equipment Effectiveness« steht für Gesamtanlageneffektivität als Maß für die Wertschöpfung einer Anlage. Sinn des Wissens um die jeweiligen Effektivitäts-Ist-Werte ist es, Verbesserungspotenziale aufzudecken und das Effektivitätsverhalten steuernd und optimierend zu beeinflussen.

Direkt angebunden an die Messstellen und Datenquellen der Produktion unterstützt InfoCarrier® OEE die Ermittlung von Effektivitäts- und Effizienzkennzahlen maßgeblich.

Das Maß für die Wertschöpfung einer Anlage als Kennzahlenkomplex

Die Kennzahl für die Gesamtanlageneffektivität (GAE) geht auf eine »Entdeckung« des Japaners Seiichi Nakajima und das Japan Institute of Plant Maintenance vor über 25 Jahren zurück. Der Nutzen dieser Produktivitätskennzahl hat sich seitdem in ungezählten Unternehmen weltweit bewährt, wenn es darum geht, die Ineffektivität von Prozessen und Prozessmodulen aufzudecken und die Ursachen gezielt zu bearbeiten.

Die OEE-Kennzahl einer Anlage ist das Produkt der folgenden drei Faktoren:

  • Verfügbarkeitsfaktor = Laufzeit/Betriebszeit
  • Leistungsfaktor = Ist-Menge/Plan-Menge
  • Qualitätsfaktor = Gut-Menge/Ist-Menge
  • Ihr Wertebereich liegt zwischen 0 und 1 oder zwischen 0 % und 100 %.

Indem die OEE-Kennzahl die Parameter Zeit, Stückzahl und Qualität zusammenfasst, macht sie den Komplex transparent und die einzelnen Faktoren steuerbar. Die Verantwortlichen können alle Parameter beeinflussen – direkt und indirekt.

Aus welchen Informationen wird die OEE-Kennzahl generiert?

Zwar ist die Erfassung und Analyse sämtlicher denkbaren Detaildaten erfahrungsgemäß kaum wirtschaftlich möglich, aber es hat sich als ausreichend erwiesen, wenn in die Ermittlung der OEE-Kennzahl eine möglichst hohe Anzahl primärer Schlüsselgrößen einfließt. Je mehr Informationen über den Anlagenzustand, die Produktionsmengen und die Qualitätsausbeute in das System einfließen können, desto gezielter können Detailauswertungen erstellt werden.

InfoCarrier® OEE erfasst den Zustand des Produktionssystems. Unterbrechungen gliedert das System in

  • Rüsten/Reinigen
  • Wartung
  • Ausplanung
  • Störungen

Die Erfassung von Störungen differenziert das System nach Unterbrechungsanlässen, beispielsweise

  • Technische Störungen
  • Organisatorische Störungen
  • Performance
  • Qualität
  • Antrieb x ausgefallen
  • Kein Verpackungsmaterial
  • Zuführung klemmt
  • usw.

Diese einzelnen Unterbrechungsanlässe greift InfoCarrier® OEE, wo immer es möglich ist, in Echtzeit automatisch ab (Messstellenanbindung via Schnittstellen), oder sie erfolgen durch das Bedienpersonal zeitnah am Erfassungsterminal – beispielsweise im Rahmen einfacher Störungsbestätigungen.

OEE hat sich zu einem unverzichtbaren Instrument für das ganzheitliche Verständnis umfassender Produktionssysteme (Total Productive Maintenance/Management TPM) entwickelt.

Die Potenziale für mehr Anlageneffektivität sind berechenbar.

Willkommen zum Dialog über InfoCarrier® OEE.